Sprachkompass Landschaft und Umwelt

Eine Orientierungshilfe, die aufzeigt, wie Sprache unsere Wahrnehmung von Landschaft und Umwelt prägt und unser Denken und Handeln beeinflusst

Der Sprachkompass beleuchtet zentrale Begriffe, die im Umgang mit Landschaft heute im Gebrauch sind

Der «Sprachkompass Landschaft und Umwelt» zeigt auf, was diese Begriffe sichtbar machen und welche blinden Flecken sie mit sich führen. Er gibt Fachleuten, Entscheidungsträgern ebenso wie Laien ein Instrument in die Hand, ihre sprachlichen Denkmittel kritisch zu prüfen.

Der «Sprachkompass» basiert auf neuen sprachwissenschaftlichen Methoden der Diskurslinguistik und stellt seine Ergebnisse allgemein verständlich vor. Indem er einen reflektierten Umgang mit der Sprache fördert, will er zu einem umsichtigen und nachhaltigen Umgang mit der Landschaft und der Natur anleiten und die Verständigung unter den verschiedenen Akteuren unterstützen.

Der Sprachkompass schafft eine bewegliche Aussensicht auf gängige Begriffe

Die Pfeile vom Innenkreis zeigen einige gängige Begriffe, mit denen wir Landschaft sprachlich erfassen. Jeder von ihnen beleuchtet Landschaft unter einer bestimmmten Perspektive und sieht von anderen möglichen Perspektiven ab. Was Landschaft wirklich ist, kann man nur durch unendlich viele Begriffe erfassen (Multiperspektivität).

Der äussere Kreis zeigt die bewegliche Position, die der Sprachkompass einnimmt. Der Sprachkompass nimmt Distanz von den einzelnen Begriffen und beschreibt ihre Perspektivität aus einer beweglichen Aussensicht (Metaposition).

Grafik Bewegliche Aussensicht

Bisher untersuchte Themen und Begriffe